KULTURWANDLERIN
Leadership Generation Y

AGB Allgemeine Geschäftsbedingungen für Beratungs-leistungen

(Stand: September 2019)

Geltungsbereich
Unsere Verträge werden ausschließlich unter Zugrundelegung dieser Beratungsbedingungen abgeschlossen. Dies gilt auch für künftige Geschäfte.


Vertragsgegenstand

Die Kulturwandlerin, Yvonne Gabriel, (im Folgenden auch „Beraterin“) führt alle Beratungsleistungen mit größter Sorgfalt unter Beachtung der Berufsgrundsätze und stets auf die individuelle Situation und die Bedürfnisse des Auftraggebers bezogen durch. Die Beraterin ist verpflichtet, in den Erhebungen und Analysen die Situation des Unternehmens im Hinblick auf die Fragestellung richtig und vollständig wiederzugeben. Von Dritten oder vom Auftraggeber gelieferte Daten werden nur auf Plausibilität überprüft. Die aus den Untersuchungen abzuleitenden Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfolgen nach bestem Wissen und nach anerkannten Regeln von Wissenschaft und Praxis. Die Darstellung der Empfehlungen erfolgt in verständlicher und nachvollziehbarer Weise.


Gegenstand des Auftrags ist die vereinbarte, im Vertrag bezeichnete Beratungstätigkeit, nicht die Erzielung eines bestimmten wirtschaftlichen Erfolges oder die Erstellung von Gutachten oder anderen Werken. Eine rechtliche oder steuerrechtliche Beratung ist nicht geschuldet. Die Leistungen der Beraterin sind erbracht, wenn die erforderlichen Analysen, die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen und Empfehlungen erarbeitet und gegenüber dem Auftraggeber erläutert sind.


Soll die Beraterin zusätzlich einen ausführlichen, schriftlichen Bericht, insbesondere an Dritte erstellen, muss dies gesondert vereinbart werden. Der Bericht muss Anlass und Gang der Beratung, die stattgehabten Überlegungen, Erhebungen einschließlich methodischer Erläuterungen sowie für den Auftraggeber relevanten Schlussfolgerungen detailliert wiedergeben.


Soweit nicht anders vereinbart, kann die Beraterin sich zur Auftragsausführung sachverständiger Unterauftragnehmer bedienen, wobei sie dem Auftraggeber stets unmittelbar verpflichtet bleibt. Die Beraterin hat gehörig ausgebildete und mit den nötigen Fachkenntnissen versehene Mitarbeiter/innen einzusetzen und diese bei der Auftragsausführung fortlaufend zu betreuen und zu kontrollieren. Im Übrigen entscheidet sie nach eigenem Ermessen, welche Mitarbeiter/innen sie einsetzt oder austauscht.


Leistungsänderungen


Die Beraterin ist verpflichtet, Änderungsverlangen des Auftraggebers Rechnung zu tragen, sofern ihr dies im Rahmen der betrieblichen Kapazitäten, insbesondere hinsichtlich des Aufwandes und der Zeitplanung zumutbar ist. Soweit sich die Prüfung der Änderungsmöglichkeiten oder die Realisierung der gewünschten Änderungen auf die Vertragsbedingungen auswirken, insbesondere auf den Aufwand der Beraterin oder den Zeitplan, vereinbaren die Parteien eine angemessene Anpassung der Vertragsbedingungen, insbesondere Erhöhung der Vergütung und Aufschiebung der Termine. Soweit nichts anderes vereinbart ist, führt die Beraterin in diesem Fall bis zur Vertragsanpassung die Arbeiten ohne Berücksichtigung der Änderungswünsche durch. Ist eine umfangreiche Prüfung des Mehraufwandes notwendig, kann die Beraterin eine gesonderte Beauftragung hierzu verlangen.

Bei Kontingentbeauftragungen mit fixen Zahlungen in mehreren Tranchen können die zeitlichen Abrufe nach Bedarf des Kunden schwanken. Der zahlbare Betrag teilt sich, soweit nichts Abweichendes vereinbart wurde, in gleiche Tranchen auf. Eine nachträgliche Reduzierung von einmal beauftragten Beratungskontingenten durch den Auftraggeber ist unzulässig. Sofern der Kunde ein Zeitkontingent beauftragt, ist dieser berechtigt, den zeitlichen Aufteilung und den Abruf dieses Kontingents aus betrieblichen oder organisatorischen Gründen zu verschieben. Dies hat für den Auftraggeber keine zahlungsaufschiebende Wirkung.


Angebote für Einzelleistungen (für Seminare, Workshops und Vorträge) sind freibleibend und gelten dann als vereinbart, wenn der Auftraggeber der Beraterin den Auftrag innerhalb der vereinbarten Frist bestätigt hat bzw. wenn ein Dienstleistungsvertrag geschlossen wurde.

Terminoptionen für Einzelleistungen können innerhalb der vereinbarten Frist nach Terminabfrage reserviert werden. Bestätigt der Auftraggeber keine der Optionen innerhalb der gegebenen Frist, besteht kein Anspruch auf diese Termine. Neue Terminoptionen können vereinbart werden. 

Soweit keine anderen Bedingungen vereinbart sind, sind die Leistungen in Vorkasse zu entrichten und die Zahlung hat innerhalb von 14 Kalendertagen nach Rechnungseingang beim Auftraggeber ohne Abzug zu erfolgen. 

Sollten Sonderkonditionen für Zeitkontingente gewährt werden, gelten diese nur beim vollständigen Abruf und bei pünktlicher Zahlung. Bei Zahlungsverzug hat die Beraterin das Recht, die Standardkonditionen zu berechnen. Dies gilt auch für bereits geleistete Zeiteinheiten in dem betroffenen Kontingent.


Änderungen und Ergänzungen des Auftrags bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Protokolle über diesbezügliche Besprechungen oder den Projektsachstand werden dem gerecht, sofern sie von den Bevollmächtigten beider Seiten unterzeichnet sind.

Schweigepflicht, Datenschutz


Die Kulturwandlerin, Yvonne Gabriel, ist zeitlich unbegrenzt verpflichtet, über alle als vertraulich bezeichneten Informationen oder Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse des Auftraggebers, die ihr im Zusammenhang mit dem Auftrag bekannt werden, Stillschweigen zu bewahren. Die Weitergabe an nicht mit der Durchführung des Auftrags beschäftigte Dritte darf nur mit schriftlicher Einwilligung des Auftraggebers erfolgen. Die Beraterin übernimmt es, alle von ihr zur Durchführung des Auftrags eingesetzten Personen schriftlich auf die Einhaltung dieser Vorschrift zu verpflichten. Die Beraterin ist befugt, im Rahmen der Zweckbestimmung des Auftrags die ihr anvertrauten personenbezogenen Daten unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen zu verarbeiten oder durch Dritte verarbeiten zu lassen.


Schutz des geistigen Eigentums der Beraterin


Der Auftraggeber steht dafür ein, dass die im Rahmen des Auftrags von der Beraterin gefertigten Berichte, Organisationspläne, Entwürfe, Zeichnungen, Aufstellungen und Berechnungen nur für die vertraglich vereinbarten Zwecke verwandt und nicht ohne ausdrückliche Zustimmung im Einzelfall publiziert werden. Die Nutzung der erbrachten Beratungsleistungen für mit dem Auftraggeber verbundene Unternehmen bedarf einer ausdrücklichen schriftlichen Vereinbarung.


Soweit Arbeitsergebnisse urheberrechtsfähig sind, bleibt die Beraterin Urheberin. Der Auftraggeber erhält in diesen Fällen das nur durch Absatz 1 eingeschränkte, im Übrigen zeitlich und örtlich unbeschränkte, unwiderrufliche, ausschließliche und nicht übertragbare Nutzungsrecht an den Arbeitsergebnissen.

Haftung

Die Beraterin haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen. Für leichte Fahrlässigkeit haftet die Beraterin ausschließlich nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes, wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder wegen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Der Schadensersatzanspruch für die leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit gehaftet wird. Für das Verschulden von Erfüllungsgehilfen und Vertretern haftet die Beraterin in demselben Umfang.


Datenschutzrechtliche Anspruchsgrundlagen sind von vorstehenden Regelungen ausgenommen, es gelten die gesetzlichen Vorschriften.


Leistungshindernisse


Ereignisse höherer Gewalt und andere Ereignisse, die die Leistung wesentlich erschweren oder zeitweilig unmöglich machen, berechtigen die jeweilige Partei, die Erfüllung ihrer Leistung, um die Dauer der Behinderung und eine angemessene Anlaufzeit hinauszuschieben. Der höheren Gewalt stehen Arbeitskampf und ähnliche Umstände gleich, soweit sie unvorhersehbar, schwerwiegend und unverschuldet sind. Die Parteien teilen sich gegenseitig unverzüglich den Eintritt solcher Umstände mit.

Kosten bei Terminabsage


Bei Absage von Einzelleistungen durch den Auftraggeber bis zu 28 Tagen vor dem Termin erstattet die Beraterin bis zu 50% der Zahlung zurück. Bei kurzfristigeren Absagen der Einzelleistung ist der Gesamtpreis fällig. Falls ein Ersatztermin mit Zustimmung der Beraterin gefunden wird, ist eine kostenlose Terminverschiebung möglich.

Bis dahin entstandene Kosten für bereits gebuchte Flüge, Unterkünfte etc., die nicht kostenfrei zu stornieren sind, oder Kosten für die Erstellung von Teilnehmermaterialien, die nicht anderweitig zu nutzen sind, werden dem Auftraggeber in Rechnung gestellt.

Dem Auftragnehmer bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens vorbehalten.

Zurückbehaltungsrecht, Aufbewahrung von Unterlagen

Bis zur vollständigen Begleichung der Forderungen hat die Beraterin an den ihr überlassenen Unterlagen ein Zurückbehaltungsrecht, dessen Ausübung aber treuewidrig ist, wenn die Zurückbehaltung dem Auftraggeber einen unverhältnismäßig hohen, bei Abwägung beider Interessen nicht zu rechtfertigenden Schaden zufügen würde.


Nach Ausgleich ihrer Ansprüche aus dem Vertrag hat die Beraterin alle Unterlagen herauszugeben, die der Auftraggeber oder ein Dritter ihr aus dem Anlass der Auftragsdurchführung übergeben hat. Dies gilt nicht für den Schriftwechsel zwischen den Parteien und für einfache Abschriften der im Rahmen des Auftrags gefertigten Berichte, Organisationspläne, Zeichnungen, Aufstellungen, Berechnungen etc., sofern der Auftraggeber die Originale erhalten hat.


Die Pflicht der Beraterin zur Aufbewahrung der jeweiligen Unterlagen erlischt sechs Monate nach der Zustellung der schriftlichen Aufforderung zur Abholung, im Übrigen drei Jahre, bei gemäß Absatz 1 zurückbehaltenen Unterlagen fünf Jahre nach Beendigung des Vertragsverhältnisses.

Beilegung von Streitigkeiten, Gerichtsstand


Die Parteien verpflichten sich, Streitigkeiten untereinander zunächst einvernehmlich im Wege der Schlichtung beizulegen. Mit der Durchführung des Schlichtungsverfahrens wir ein neutraler Mediator betraut. Der Mediator wird vom Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe benannt. Das Schlichtungsverfahren ist innerhalb eines Monats nach Anrufung des Schlichters durchzuführen. Stellt der Schlichter das Scheitern des Einigungsversuchs fest, ist der Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten eröffnet.
Ein Schlichtungsversuch gilt als gescheitert, wenn die Durchführung der Schlichtung wegen unentschuldigten Fehlens einer Vertragspartei bei dem Schlichtungstermin nicht möglich war oder ein Vergleichsvorschlag von einer der beiden Vertragsparteien nicht angenommen wurde.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist für beide Vertragsparteien Karlsruhe.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
 

Salvatorische Klausel


Sollte eine Bestimmung dieses Vertrags nichtig, unwirksam oder undurchführbar sein, so berührt das nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. Anstelle der nichtigen, unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt eine Regelung, die dem tatsächlich und wirtschaftlich von den Parteien Gewollten am nächsten kommt. Enthält der Vertrag eine Lücke, so gilt die Regelung, welche die Parteien vereinbart hätten, hätten sie den fehlenden Punkt bedacht. Beruht die Unwirksamkeit oder Undurchführbarkeit einer Bestimmung auf einem darin festgelegten Maß der Leistung oder Zeit (Frist oder Termin), gilt das der Bestimmung am nächsten kommende zulässige Maß als vereinbart.


Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform.

 
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